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She's a broken girl... + Edit

Verdammt, vorhin wusste ich noch was ich schreiben will, aber jetzt wo ich direkte davor sitze ist alles weg...ich hasse das! Geht mir aber immer und bei allem so.

Die letzte Woche war wie so meistens die meiste Zeit beschissen. Ich war fast immer scheiße drauf und depressiv. Meine Chefín meinte auch mal, ich soll ich nicht zu viel lachen (war natürlich ironisch gemeint, weil ich bei der Arbeit kaum fröhlich war. Erst Samstag, was dann sofort positiv aufgefallen ist. Aber warum da die Stimmung besser war weiß ich nicht mehr). Gestern war ich mit meiner kleinen (Halb-)Schwester (6 Jahre) und meinem Freund unterwegs. Wir waren bei zwei verschiedenen verkaufsoffenen Sonntagen. War ganz nett. Ich lieb die Kleine ja total. Sie ist wie meine eigene Tochter. Bei dem Kurztrip war meine Stimmung auch ganz okay, abends aber wieder zum kotzen. Vor zwei Tagen war die Stimmung wie gesagt eben auch viel besser als den Rest der Woche. Obwohl ich auch nicht verstand weshalb. Es hielt auch bis spätabends. Dann kippte es aber wieder ins Extreme. Ich war stark depressiv, traurig, ich hasste mich über alles und ich sehnte mich nach dem Tod. Momentan hab ich eh das Problem, dass sich in so Situationen, in denen ich mich überfordert fühle/ überfordert bin, ich mich noch mehr hasse als sowieso schon, mir alles zu viel ist usw. ich sofort gedanklich SuizidPLÄNE entwerfe...das macht mir Angst...ich hab wirklich Angst vor mir. Angst, dass ich irgendwas Blödes mache...zwar würde das nicht tödlich enden, weil ich ja zu feige bin, aber sehr selbstschädigend wär es sicher allemal...

Ich hab heute mal meine Chefin gefragt, ob sie meinen Psychiater angerufen hat, weil sie ja unbedingt mit dem reden wollte. Sie hat mit ihm gesprochen. Jetzt weiß ich wenigstens, dass der Arzt wirklich in der Klinik angerufen hat um mich anzumelden. Ich dachte ja schon er hätte es vergessen...

Bei der Arbeit hat sich auch so viel verändert. Oder sollte sich ändern. Ab heute. So hätte es die Chefin gern. D.h. wir Mitarbeiterinnen dürfen uns hinter der Kasse nicht mehr privat unterhalten. Dürfen uns nicht mehr hinsetzen (tun wir sowieso kaum, da es nur einen Bürostuhl gibt). Den Computer hinter der Kasse dürfen wir auch kaum noch benutzen, weil es unhöflich sei, da man so den Kunden den Rücken hinstreckt. Es darf sowieso nur noch einer hinter der Kasse stehen. Ans Telefon muss man auch gehen, wenn man grad einen Kunden bedient. Man muss den Anrufenden eben zurückrufen Außerdem muss ich jetzt jeden Tag bis 18.30 Uhr arbeiten.  Immer 8.30 Uhr bis 18.30 Uhr mit 1,5 Stunden Mittagspause. Find ich scheiße. Das macht einen ganze Dreiviertelstunde aus, die ich jeden Tag später Zuhause bin. Ich war so am Ende nach der Teambesprechung heute Morgen. Das war mir gleich wieder alles wieder zu viel...Ich musste mich so zusammenreißen nicht zu heulen. Ich verstehe es ja selbst nicht. Nur wegen sowas fertig zu sein...Es ist so grässlich.

Im zwischenmenschlichen Bereich ist es auch mal wieder sehr, sehr extrem. Mit meinem Freund bin ich z.B. andauernd nur noch am streiten. Letzte Woche hatte ich sogar so einen Wahn, dass ich ihn rausschmeißen wollte und behauptet habe, dass ich einen anderen liebe und nicht mehr ihn. Obwohl das ganz und gar nicht der Wahrheit entsprach. In Freundschaften ist es auch schwierig. Auch wenn ich grad relativ gute Kontakte habe fühle ich mich einsam, isoliert, einfach anders. Und es tut weh. Verdammt weh. Jedes Mal. Immer und immer wieder. Wird das jemals aufhören? Ich möchte doch nur normal sein. Glücklich sein. Normale Freundschaften haben.

Ich hoffe, dass ich bald in der Klinik augenommen werde, dass die Wartezeit nicht mehr so lange ist...Ich fühle mich psychisch so schwach und ich hab nur noch wenige gute, glückliche Momente...

Edit: Jetzt hab ich ganz mein leidiges "Lieblingsthema" vergessen...Ja ja, das "liebe" Essen. Es ist immer noch dasselbe! (Ach ne...) Ich werde jeden Tag fetter und hasse mich jeden Tag mehr. Ganz toll. Was soll's. Ich hab mich mit der Fresserei und meinem fetten Ich schon fast abgefunden. Es ist zur Gewohnheit geworden. Ein Zwang, eine Sucht, die zur Gewohnheit wurde. Ja, was soll's. Immerhin war ich einmal in meinem Leben dünn. Auch wenn es nur kurz war. Es ist wie es ist. Ich hab keine Kraft mehr dagegen anzukämpfen...Essen ist das einzige, das mich noch ablenkt von all meinen psychischen Schmerzen...mein Lebenselixier...

11.4.11 21:39
 


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