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Die Geschichte einer Hassliebe

Wie befreit man sich von etwas, von dem man psychisch und physisch abhängig ist? Wie wird man etwas los zu dem man eine extreme Hassliebe führt? Etwas was man braucht um klar zu kommen? Aber wo man auch weiß wie viel schlechter es einem danach geht. Etwas das einem am leben hält, einem aber auch immer wieder die Todessehnsucht verstärkt. Etwas was einen schwächer und kaputter macht, aber auch beruhigt und ablenkt. Wie kann man etwas mögen und brauchen, was man über alles hasst? Wie kann man es brauchen, wenn es einen zerstört?

Wie befreit man sich vom zwanghaften Essen? Wie macht man einen Entzug vom täglichen Überessen? Ich würde alles dafür geben in der Mitte des Normalgewichts zu liegen und normal essen zu können. Essen nur wenn ich Hunger habe und aufhören wenn ich satt bin. Nicht essen um Gefühle und Probleme "auszuschalten", mich abzulenken und im Moment des Essens den Schmerz zu vergessen. Was hilft es, wenn es mir hinterher noch viel schlechter geht? Ich mich noch mehr hasse, weil ich aufgehe wie ein Hefeteig? Von Woche zu Woche fetter werde und immer größere Kleidung kaufen muss. Ist es das wert? Nein und das weiß ich auch. Wieso also kann ich den Scheiß nicht lassen? Wieso schaffe ich es nicht diese Sucht aufzugeben? Gegen sie anzukämpfen? Wieso fängt es jeden Tag von vorne an?

Das mit der Klinik nervt mich langsam auch. Mein Psychiater hat mich vor 2,5 Wochen angemeldet. Gestern kam ein Brief. Ich muss schon wieder den Selbstauskunftsbogen ausfüllen. Den muss man für diese Station immer ausfüllen. Was mich daran stört ist, dass ich diesen Bogen Ende Februar erst ausgefüllt habe. Dann war eben dieses Vorgespräch bei dem ich mich nicht ausdrücken konnte und nun hat mein Psychiater mich dort wie gesagt erneut angemeldet. Aber wieso muss ich schon wieder diesen Bogen ausfüllen? Es ist doch nichts anders als im Februar! Die sollen mich lieber schnell aufnehmen, damit ich endlich wieder Therapie bekomme. Ich weiß wie sehr ich es nötig habe momentan...

13.4.11 20:55
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Freya / Website (18.4.11 15:40)
Hey!
Meistens wird man eine Sucht am leichtesten los, wenn man sie durch eine andere ersetzt, vielleicht ein Hobby, eine andere Art dich auszudrücken, wie schreiben oder malen.
Alles Liebe,
~Freya

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